Man nehme eine Kaffeefiltertüte und tauche sie in Gießton; der Boden wird als späterer Standfuß abgeflacht. Bei der thermischen Behandlung im keramischen Brennofen verbrennt das Filterpapier, dessen Abdruck aber als Textur im Inneren des Gefäßes sichtbar bleibt. Jedes der Stücke ist ein Einzelstück, da die Falten des Papiers jeweils unterschiedliche Formen entstehen lassen.

Nach dem Glasurbrand wird mittels Siebdruck-Transfers der Aufdruck „Wien ist fad“ und eine Wien-Skyline aus ungewohnter Perspektive appliziert und in einem 3.Brand auf die Glasur aufgebrannt.
Kaffeefilter aus Keramik sind eine Herausforderung für den/die KaffeetrinkerIn – aus dem gewellten Rand muss er/sie sich eine geeignete Stelle aussuchen um die Lippen anzusetzen.
Die Sonderedition "Wien ist fad" entstand in Kooperation mit dem Magazin für Wiener Alltagskultur diemelange.